Um die verschiedensten Socialbookmark-Portale regelmäßig besuchen zu können, benötigt man natürlich auch einen Internetzugang, den man regelmäßig besuchen kann. Dafür sorgen die Internet-Provider, die auch als Internetanbieter bekannt sind. Sie übernehmen für den Kunden, der Zugang zum Medium Internet bekommen möchte, die Rolle des Vermarkters der möglichen Zugangsarten.

Diese werden unterschieden in Zugang mittels Digitalem Teilnehmeranschluss (DSL), per Kabel oder Satellit, mit ISDN-Flatrate und über Internet-by-Call, mit und ohne Anmeldung.
Dabei nimmt Deutschland im europäischen Rahmen eine Spitzenstellung bei der Zahl der absoluten DSL-Anschlüsse ein, wogegen bezogen auf die Einwohnerzahl im Rahmen der OECD-Staaten nur ein Mittelplatz erreicht wird.

Dies hängt vor allem damit zusammen, dass zwar über 90% der Teilnehmeranschlüsse mit Telekom-DSL versorgt werden können, jedoch die tatsächliche Verfügbarkeit durch ungeeignete örtliche Vermittlungsstellen oder Leitungsdimensionierung eingeschränkt wird.
Trotz dieser Einschränkung baut der DSL-Anschluss seine marktbeherrschende Position aus, wobei eine zunehmende Konkurrenz über das Kabelnetz zu verzeichnen ist.

Jeder Kunde, der einen neuen Internetzugang benötigt oder seinen bestehenden verändern möchte, steht vor der Herausforderung, sich einen Internetanbieter auszuwählen, der seinen Anforderungen hinsichtlich Tarif- und Nutzungsbedingungen möglichst nahe kommt.
Unabhängig davon, ob es sich um einen lokalen, einen bundesweit operierenden oder gar international tätigen Provider handelt, ist als erstes zu entscheiden, ob ein ausschließlicher Internetanschluss benötigt wird, ob zusätzlich zu diesem Zusatzleistungen wie Telefonie, Handy Flatrate oder Internet TV gewünscht werden oder ein Internet-by-Call Provider den Vorzug erhalten soll.
An dieser Stelle hat der bis dahin absolute fachliche Laie die Aufgabe, sich mit eventuell für ihn unbekannten Begriffen vertraut zu machen. So verbirgt sich beispielsweise hinter einer "Flatrate" ein Pauschaltarif für eine Telekommunikationsdienstleistung und "Internet-by-Call" eröffnet die Möglichkeit, seine Internetverbindung fallweise über einen anderen Anbieter als den Anbieter des Telefonanschlusses zu realisieren.

Allein die Zahl der in Deutschland einen Internetzugang über DSL anbietenden Provider, hat fast die Zahl 100 erreicht. Daher heißt es geschickt und mit der nötigen Übersicht aus den einzelnen Tarifelementen und den konkreten Vertragsbedingungen den passenden, beziehungsweise günstigsten Anbieter zu finden. Wichtiges Kriterium hierfür ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des Internetzuganges, aus der sich die Entscheidung ableiten sollte, eine Festbetrag als Grundgebühr plus in Rechnung gestellter Nutzungsstunden oder eine Flatrate mit unbegrenzter Nutzungsdauer zu wählen. Weiterhin sind die zusätzlich anfallenden Telefongebühren, die zeitlich unterschiedlichen Telefontarife und eventuell im Angebot enthaltenen Freistunden zu berücksichtigen.
Bestimmte Angaben zu den Nutzungsbedingungen, wie Surfzeit pro Tag oder Monat, Speicherbedingungen von E-Mails und die Möglichkeit zum Erstellen einer eigenen Homepage lassen sich oftmals in die Ausgangsdaten von Vergleichsrechnern im Internet einfügen, um so auf diesem Weg eine Auswahlmöglichkeit aus günstigen Angeboten zu erhalten.

Ähnlich wie das nunmehr seit Jahren auf dem Strom- und Gasmarkt zunehmend praktiziert wird, lohnt dabei hin und wieder auch ein aktueller Vergleich zwischen den Internetanbietern, um eventuell einen Wechsel vorzunehmen. Dieser muss nicht immer nur in Abhängigkeit von den Kosten erfolgen, sondern sollte vor allem auch der Schnelllebigkeit des technischen Standards der Telekommunikation Rechnung tragen.
So lohnt es beispielsweise durchaus, dem Verhältnis von Übertragungsgeschwindigkeit zum Preis pro Minute, veränderten Festnetzgebühren und auch Aktionsangeboten einzelner Internetanbieter Beachtung zu schenken.